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5 Gründe warum man Google+ nicht ignorieren sollte

google+ nicht ignorieren

Hier kommen fünf einfache Gründe, warum man auf lange Sicht Google+ nicht ignorieren kann. In den meisten Unternehmen ist Facebook, Twitter und oft auch YouTube ein fester Bestandteil der Social-Media-Strategie. Auch bei meinem aktuellen Arbeitgeber. Für viele ist Google+ einfach nur ein rieser Datenfriedhof, wie auch für mich. Viele angemeldete Nutzer, keine oder kaum Interaktion.

Dabei sollte man das Google-Netzwerk auch für die Auffindbarkeit in der größten Suchmaschine nicht ignorieren denn dies dürfte auch für eine gute Positionierung relevant sein (auch wenn Google etwas anderes behauptet…).

5 Gründe warum man Google+ nicht ignorieren soll laut Practicalecommerce.com

1. Geteilte Links geben Reputation weiter

Anders als die meisten anderen sozialen Plattformen gibt Google+ die Reputation eines Links an die verlinkte Seite weiter. Speziell beim Teilen eines Links auf eine Seite wird kein rel=“nofollow“ Element gesetzt, welches die Link Reputation entziehen würde. Für Links, die in Kommentaren gepostet werden, trifft das allerdings nicht zu. Hier wird ein nofollow gesetzt, um Spam zu vermeiden.

beispiel-google-plus-nofollow

Ein Beispiel:Ein Post von mir. Der grün markierte Link ist ein rel=“follow“ und wäre im rot markierten Bereich ein Link enthalten, würde dieser automatisch ein rel=“nofollow“ bekommen. Dieser gibt also keine Link Reputation weiter. Würde in einem Kommentar ein Link eingebettet werden, wäre dieser auch rel=“nofollow“.

2. Zusammenhang mit besseren Rankings

Suchmaschinen Marketing Tool Vertreiber „The Moz Blog“ berichtet von einem Zusammenhang zwischen höheren Suchmaschinen Rankings und Google+ „+1“. Auch wenn dieser direkte Zusammenhang auf das Ranking bisher immernoch dementiert wird, können wir davon ausgehen, dass diese Social Signas irgendwann in den Google Suchalgorithmus mit hineinspielen werden.

3. Markenwerbung in Suchergebnissen

Wenn viele Personen nach Informationen zu einer bestimmten Marke suchen, werden weitere Informationen zu dieser Marke im speziellen „Knowledge Graph-Bereich“ – rechts von den traditionellen Suchergebnissen –  angezeigt. Ausgelöst durch die Suche nach dem Name der Marke zeigt dieser „Knowledge Graph“ normalerweise das Logo, Informationen über das Unternehmen und die aktuelle Beiträge aus Google+ an. Diese optisch ansprechende Einbindung gibt E-Commerce-Anbietern so die Möglichkeit, ihr Profil in den Suchergebnissen auszuweiten. Inhalte, die ein Unternehmen auf Google+ teilt, können damit zu kostenloser Werbung werden.

Hier gibts ein Video von Google zum Knowledge Graph:

4. Neue Inhalte schnell entdecken

Googles Suchmaschinen-Crawler nutzen Google+ als Quelle für neue Inhalte. Die Bots durchsuchen Google+ Seiten oft schon wenige Minuten nachdem der Inhalt geteilt wurde. Für Seiten, die ihre Konkurrenten übertrumpfen wollen, oder auch an geringen Crawl-Raten leiden, könnte die schnellere Indexierung ein nützliches Hilfsmittel sein.

5. Das Publikum wird noch kommen

Früher oder später wird Google+ so ausgereift und verbessert sein, dass es sich – ähnlich dem E-Mail Dienst Gmail – etablieren wird. Mittlerweile ist Gmail der dominierende Email Service. Die Zeit für Google+ wird noch kommen.

Was würden Marken dafür geben, eine der ersten und ältesten bei Facebook oder Twitter zu sein? Noch hat man die Chance bei Google+ Early Adopter  zu sein um später Vorteile daraus ziehen. Eigentlich muss man dafür lediglich die Inhalte verbreiten, die man auf den anderen Netzwerken sowieso schon verbreitet und teilt.

Quelle: practicalecommerce.com

 

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