1 Woche New York – ein kleiner Reisebericht vom Februar 2012
Vor dem Trip : New York Reise: Was man davor schon beachten und buchen sollte
Tag 1
Unser Flug mit Singapore Airlines und dem A380 landet sogar überpünktlich in New York, JFK. Somit können wir schon 1 Stunde früher als gedacht einreisen. Überraschend wenig wollen die Beamten wissen – eigentlich nix außer unsere Fingerabdrücke die wir natürlich abgeben müssen. Wir sinds anderes gewohnt aber froh. Erwischen einen lustigen Taxifahrer und beziehen unser Appartment in der 15th Street. Kurzes Auspacken und frisch machen. Bummeln zum Broadway, am Flatiron vorbei zum Times Square. Im Planet Hollywood holen wir unsere New York Pässe ab und Essen im selben standesgemäß Burger und trinken ein Bud (pro Pass 10$ off). Der Jetlag kommt schnell und heftig. Machen noch einige Nachtaufnahmen am Times Square (bei Regen hat nicht jeder Bilder). Das reicht für Tag 1. Decken uns noch mit Getränken ein und schmieden grobe Pläne für morgen.
Tag 2
Fahrt mit der Metro zur Statue of Liberty Ferry (Metro Ticket für 10$ gekauft) und holen uns Tickets für die Statue of Liberty/Ellis Island Fähre. Da dies im New York Pass inklusive ist verzichten wir auf die kostenlose Fahrt an der Freiheitsstatue vorbei. Da ich bei meinem 1. NY Aufenthalt keine Zeit hatte dies zu tun, ist es nun umso höher auf meiner Prio Liste. Die Sicherheitschecks sind wirklich nervig, vor allem wenn man Mütze, Handschuhe, Fototasche usw. dabei hat. Ob sich die Fahrt lohnt oder nicht muss jeder für sich entscheiden. Ich fands gut, die alte Lady aus direkter Nähe gesehen zu haben. Für Ellis Island kann man sich mehr Zeit nehmen. Wir hatten keine Lust uns jede Tafel durchzulesen. Fahren zurück und laufen durch den Battery Park an der zerstörten Statue “The Sphere” vorbei, die an 9/11 vor dem WTC zerstört wurde. Bowling Green passieren wir ebenfalls wie die NY Stock Exchange und essen davor unseren teuersten Hot Dog des Aufenthalts ;-) Unser Ziel ist nun das WTC 9/11 memorial. Laufen über die Wall Street an der Trinity Church vorbei, die am 9/11 wie durch ein Wunder unversehrt blieb. Die World Trade Center Side. Immernoch unfassbar was damals passierte und dass diese riesigen Türme die ich 1998 schon besichtigen durfte einfach im Stadtbild fehlen. Die neuen Türme sind auch schon wieder sehr imposant und selbst beim heutigen Stand schon wieder die höchsten Gebäude in NY. Wahnsinn. Eigentlich muss man sich für das 9/11 memorial im Internet registrieren – wir hatten wahnsinniges Glück und durften auch so rein. Die Wasserfälle und der Platz sind schön geworden. Die Atmosphäre ist komisch und alle sind sehr ergriffen. Im naheliegenden Visitor Center schauen wir uns noch Filme und Interviews mit Zeitzeugen, Überlebenden und Familenangehörigen an, betrachten “Überbleibsel” der Türme, Opfer oder Überlebenden. Sprachlos. Es wird kälter und dunkel. Ab ins Century21 – einem riesen ramschigen Shopping Tempel am WTC. Essen gibts heute im Chipotle einer mexikanischen Fast Food Kette.
Tag 3
Shopping day! Fahren zum Port Authority Bus Terminal und buchen einen “Roundtrip” (Hin-/Rückfahrt) nach New Jersey zum Outlet “Jersey Gardens” (Linie 111 oder 115 für 13$). Die Fahrt dauert ca. 40 min. Shoppen bis zum Umfallen während gegenüber quasi Whitney Houston beerdigt wird….Shoppen bis zum Umfallen und Rückfahrt nach New York. Abends essen wir im “just salad” (706 6th Ave between 22nd & 23nd Street). Hier kann man sich Salate zusammenstellen oder diese als Wraps bekommen. Sehr lecker und empfehlenswert.
Highlight danach: Zigaretten kosten 13$ (Tipp: in New Jersey kosten sie einiges weniger als in Manhattan)
Tag 4
Anstehen für New York Knicks – Dallas Mavericks Tickets am Madison Square Guarden. Stehen an der Kasse für Resttickets ca. 2,5h an. Es ist kalt und ungemütlich. Kommen mit vielen Leuten die auch ihr Glück probieren (auch einige Deutsche) ins Gespräch. Eigentlich sei es hier kein Problem an Tickets zu bekommen, aber zu unserer Zeit dreht Jeremy Lin in NY auf und wenn der amtierende Champ Sonntag Nachmittags zur besten Uhrzeit kommt hat man no chance. Schade. Aufwärmen in nem Kaffee und shoppen im Aeropostale & Billabong (Souvenirs) am Times Square und natürlich zu A&F, Hollister etc. in der 5th Ave. Beschließen nach einem weiteren Fast Food Stop unser Madame Tussauds Ticket, inkl. Scream Gruselkabinett einzulösen (im New York Pass auch inklusvie, sonst muss man es nicht gesehen haben). Happy Feet in 4D gibts auch noch dazu. Eintritt würde ich dafür nicht zahlen wollen. Fanden die Stars wirklich nicht so gut gemacht, sahen teilweise schon anders aus…
Tag 5
Sind heute schon vor 9 aus dem Haus gekommen. Essen unsere obligatorischen Bagles und nen Kaffee und nehmen dann ein Taxi zum Central Park (lohnt sich zu 4. mehr als die Metro, außerdem sieht man einfach mehr von der Stadt). Leihen uns bei Central Park Bike Tours (auch im NY Pass inkl.) für 3 h Fahräder aus und düsen durch den Central Park bis ans obere Ende nach Harlem. Sonnig aber kalt. Im Frühjahr, Sommer und Herbst werden auch tolle Bike Touren durch NY City angeboten, im Februar leider nicht. Wäre sicherlich toll gewesen. Achtung: auch hier gibts es Händler die Touris übers Kreuz ziehen, Polizisten prüfen das.Nach unserer tollen Tour laufen wir zur Ecke (922 Seventh Avenue Corner of 58th Street) zum “Le Pain Quotidien” und trinken einen Milchkaffee und essen eine Suppe des Tages zum Aufwärmen. Sehr schöne Location. Laufen zur anderen Ecke des Central Parks, vorbei an den tollen Nobelhotels, dem Apple Store, die 5th Ave. runter (doch nochmal Zwischenstopp A&F und Times Square Aeropostale zum Parfüms kaufen). Nächster Anlaufpunkt: Circle Line Cruises. Verzichten auf Taxi und Metro und laufen. Die Tour geht einmal rund um Manhatten und dauert ca. 3 h. Muss man auch mind. 1 mal in NY gemacht haben. Bei uns wars schön sonnig aber auf Deck arschkalt. Schön wars und weiter gehts. Taxi zum Empire State Building und nutzen wiederum den New York Pass für Observatorium und Skyride (auch dieses Feature muss man nicht unbedingt gesehn haben). Auf der 86. Etage vergesse ich vor lauter Fotografieren dieser tollen Kulisse wie bitterkalt es ist. Ab nach unten und essen. Schräg gegenüber liegt ein Kyochon (Chicken like you’ve never had before). Saulecker! Auch empfehlenswert: Brooklyn Lager Beer…(die Besichtigung der Brauerei ist auch im Pass inklusive aber wir hatten leider keine Zeit mehr).
Tag 6
Heute gehts Richtung Coney Island & Brooklyn! Nach der obligatorischen Combo für 2,50$ (Bagles & Kaffee, 6th Ave, Ecke 15th W) ab zur Metro Linie F (Achtung genau schaun wir warn erstmal in der falschen obwohl auf diesem Gleis eigentlich nur die F-Line fuhr). Ab der Essex Station gehts über der Erde weiter. Das ist toll, man sieht auf der Fahrt nach Coney Island sehr viel von Brooklyn. Ankunft Coney Island. Wir können das Meer sehen und riechen. Wundervolles Ambiente an diesem halb verfallenen Freizeitpark der seit April wohl wieder geöffnet hat. Viele Buden sind am Verfallen und uralt. Motive für Fotos findet man mehr als genug. Auf dem Rückweg zur Metro essen wir bei Nathan’s die angeblich besten und ersten Hot Dogs (Im Stadion der Yankees gibts die auch). Das Ding ist total überfüllt aber das Essen ist wirklich gut. Die Rückfahrt dauert ca. 30 min. Steigen an der Station Jay St. Borough Hall aus und laufen zu Fuß über die Brooklyn Bridge. Da wir noch nicht genug haben laufen wir über China Town (die Läden sind wie in jedem China Town weltweit aber immer wieder interessant und ab und zu entdeckt man tolle Mitbringsel) und Little Italy über SoHo (spontan Shopping, Tipp: Der Hollister in SoHo ist größer und total leer, keine Touris). In Greenwich Village bestaunen wir tolle Häuser und Appartments von außen…Wow was ein Fußmarsch heute, viel schöner als Metro fahren.
Tag 7
Ausschlafen und shoppen in diversen Shops auf der 5th Ave. und drum herum. Danach ab zum Rockefeller Center und hoch zur Aussichtsplattform. Die Aussicht hier ist viel schöner als auf dem Empire. Danach wollen wir eigentlich zum “Serendipity” Kaffee (60th, zw. 2nd & 3rd Ave) bekannt aus selbigem Film . Aber no chance. Platz erst in 40 min. zu lange für uns. Entdecken an der Ecke der Straße “Dylan’s Candy Bar”. Ein Traum für Liebhaber von Süßigkeiten. Kaufe Mitbringsel (Süßigkeiten in Angry Birds Form) und natürlich auch eine große Tüte für uns ;-) Rückfahrt mit Taxi und ein wenig Relaxen an unserem letzten Abend. Danach ab zum Times Square und beenden unseren Trip wie wir ihn begonnen haben…diesmal im Hard Rock Cafe mit Burger & Bier.
Tag 8
Packen und Koffer im Erdgeschoss bei nem Freund des Vermieters unterstellen. Ein letztes mal Cinnamon Raisin Bagle. Pläne haben wir heute nicht mehr, schlendern durch die Straßen und der ein oder andere kauft noch Souvenirs. Treffen uns mit nem Freund der mittlerweile bei der NY University arbeitet zum Lunch. “Saigon Shack” empfohlen durch Yelp! Schön mit einem mittlerweile New Yorker zu quatschen und zu hören was Wohnungen kosten und wie das Leben generell in dieser Stadt ist, wo man am besten wohnt etc. Schön und kurz war die Zeit. Ab zum Flughafen. Bye Bye New York bis zum nächsten Mal.
New York Reise: Was man davor schon beachten und buchen sollte
Leider fliegen immernoch viel zu viele Touristen ohne eine Vorbereitung der Reise los. Das kann schon ein teurer Fehler sein. Da auch dieses Jahr wieder viele Freunde und Bekannte nach New York fliegen, habe ich hier einige (frische und aktuelle) Tipps aufgeschrieben (ein ausführlicher Reisebericht der letzten Woche folgt noch):
Reiseführer:
Hier hatte ich mir selbst den neuen James Rizzi My New York City Reiseführer gekauft. Für Menschen die noch nie in New York waren, allerdings eher als Ergänzung zu sehen, daTourvorschläge und Ausführliches zu Sehenswürdigkeiten quasi fehlen. Ergänzend hatte ich von Freunden noch den sehr empfehlenswerten Lonely Planet New York (auf Englisch, aber super Tipps und auch Walking Routen enthalten, Deutsche Version hier), den New York Marco Polo und diesen hier New York MM-City: Reisehandbuch mit vielen praktischen Tipps. Letzterer war für mich weniger brauchbar, da in allen anderen schon alles stand. Vor Ort hatte eine andere Freundin noch diesen New York Reiseführer dabei. War sehr ausführlich und für erstmals New York Reisende sicherlich toll.
Flug: wir hatten Glück, dass Singapore Airlines die “Piece Policy” hat: auf allen Flügen nach oder aus den USA darf man weiterhin 2 Gepäckstücke à 23 kg mitnehmen. Deshalb: vor Abflug bei der Fluggesellschaft informieren und gegebenenfalls eine Tasche einpacken (generell ist ein weiteres Gepäckstück aufgeben immer billiger als jedes Kilo zuviel zu bezahlen.
Sehenswürdigkeiten/New York Pass:
Wir hatten uns vor Reisebeginn schon überlegt, was wir grob ansehen wollen. Deshalb kam für uns nur ein New York Pass für 7 Tage in Frage. Dieser kostet bei Buchung vorab weniger (statt $210.00 nur $178.50). Wenn man frühzeitig bucht, bekommt man den Pass inklusive kostenloser Stadtführer ((176 Seiten) in Englisch, Deutsch und Spanisch mit Öffnungszeiten, detaillierten Plänen und Wegbeschreibungen für jede im New York Pass aufgeführte Sehenswürdigkeit.) zugeschickt. Da wir den Pass erst 3 Tage vor der Reise buchten, mußten wir ihn auf dem Times Square im Planet Hollywood abholen. War auch ok, denn pro Pass gab es 10 $ Discount beim Essen und Einkauf im Shop (wir haben nur gegessen).
Hier ein kurzer Clip auf der Webseite: Was sind die Vorteile des New York Pass?
Uns hat der Pass geholfen, einiges an Geld zu sparen. Die Wartezeitenverkürzung der Fast Tracks lohnen sich (zumindest im Februar) nicht, da z.b. bei der Circle Line Cruise Tour jeder irgendeine Art Pass hatte (es gibt auch noch den Explorer und CityPass) und alle durch die Sicherheitskontrollen mußten.
Welcher Pass sinnvoll ist, hängt sicher mit der Dauer des Aufenthalts und auch die Wahl der Sehenswürdigkeiten zusammen. Bei uns hat sich der New York Pass am ehesten gelohnt.
9/11 Memorial Besuchen:
Der Besuch des neu eröffneten Memorials ist kostenlos. Trotzdem muss man sich hier: http://www.911memorial.org/visitor-passes kostenlos vorab registrieren. Wir hatten irgendwie Glück, dass man an diesem Tag vor Ort Pässe bekam, sonst wären wir nicht auf die ehemalige Fläche der World Trade Center Türme gekommen. Es lohnt sich wirklich, dieses Memorial zu besuchen. Die Brunnen inkl. Park sind wunderschön
Unterkunft:
Auch diese hatten wir schon weit im voraus gebucht: über airbnb bekommt man mittlerweile weitaus günstigere Apartments gemietet, als ein Hotelzimmer kosten würde. Wir hatten von Freunden eine Empfehlung bekommen und haben zu 4. für eine Woche nur 1209$ bezahlt. Die Lage war außerdem Bestens und der Vermieter sehr unkompliziert und nett.
Bei Ankunft/am Flughafen:
Es sollte generell auf die Nutzung “schwarzer” Taxis vezichtet werden. Diese Fahrer fangen einen schon am Flughafen ab, um vermeintlich billige Fahrten so ab 55$ + Gebühren anzubieten. Achtung: die gelben und ofiziellen Taxis bieten eine Pauschale von 45$ + Gebühren die bei Überfahren einer Mautstelle erforderlich sind. Das ist immer mind. 10 $ billiger. Auch nachdem ich dem Fahrer klar gemacht habe dass er zu teuer ist, hat er auf unsere “Dummheit” als Touris gesetzt…tja Pech gehabt. Auch in der Innenstadt wollte uns ein schwarzes Taxi für “nur 25$ nach Hause fahren. Ofizieller Preis in nem gelben Taxi: ca. 10 $. Augen auf also! (Danke Philipp, habs ergänzt)
Reisebericht: Kuala Lumpur – Bali – Gili Air (Okt. 2005)
So endlich finde ich einen Anfang und habe mal den Kuala Lumpur – Bali – Gili Air Reisebericht abgetippt! Falls ihr detailliertere Fragen zu Hotels etc. habt könnt ihr mich gerne kontaktieren.
Reiseführer hatten wir folgende dabei und als spitze empfunden:
Diese Reiseführer waren sehr nützlich, vor allem weil bei den Bali & Lombok Führern auch die Gilis mit aufgeführt sind.
Kuala Lumpur/Malaysia
Tag 1: Check-in Hotel Crown Plaza (super zentral gelegen), danach Stadtbummel durch Chinatown. Kaffeetrinken im Lemon Garden Cafe im Shangri-La Hotel. Gegessen im Curry Grill House (2 Personen 40 RM, ca. 10 Euro). Bummeln durch die riesigen Malls in drückender Hitze. Sehr schwül und Monsunregen. Für den ersten Asien-Trip richtig gewöhnungsbedürftig alles. Jetlag! Horrornacht. Bomben auf Bali, Deutschland ruft non-stop an und will uns zum Umkehren überreden. Continue reading »
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